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Der Augsburger Verein Connect plus hat 2010 weitere Projekte in der Ukraine abgeschlossen und Kliniken unterstützt

Seit bald 10 Jahren hilft der Augsburger Verein Connect plus in Osteuropa die Aids-Epidemie zu bekämpfen. Noch immer steht die Ukraine zusammen mit Russland weltweit an erster Stelle in der Zunahme von HIV-Neuinfektionen. In Städten wie Donezk oder Odessa sollen bis zu 5 % der Frauen und Männer zwischen 16 und 40 Jahren bereits das Virus in sich tragen. Es sind in der Zwischenzeit nicht nur besondere Gruppe betroffen, das Virus ist in der Allgemeinbevölkerung angekommen.

Teilnehmer des Netzwerks zur Aids-Prävention in Czernowitz

Teilnehmer des Netzwerks zur Aids-Prävention in Czernowitz

Der Verein Connect plus, von Bambi-Preisträger Frieder Alberth gegründet, hat auch in vergangenen Jahr im Kampf gegen Aids in der Ukraine geholfen. In Czernowitz in der Bukowina wurden Sozialarbeiterinnen und auch Betroffene selbst aus der weiblichen Prostitutionsarbeit in der Aids-Prävention ausgebildet, in Kiew und in Donezk wurde das Netzwerk „Nash Mir“ der Schwulenbewegung mit Know-How und Geldmittel unterstützt, um in dieser Zielgruppe effektiver Präventionskampagnen zu etablieren. Die beiden Projekte gehörten zu der „Deutsch-Ukrainischen Partnerschaftsinitiative zur Bekämpfung von HIV und AIDS“ die vom Bundesgesundheitsministerium unterstützt wurde. In Poltava in der Ostukraine wurden Ärzte und Sozialarbeiter, die in der Substitutionstherapie tätig sind, ausgebildet und zu Hospitationen nach Deutschland eingeladen. Diese Maßnahme wurde von Aktion Mensch unterstützt.
In Zusammenarbeit mit der Katholischen Hochschule für Soziale Arbeit in Freiburg – die Prorektorin Prof. Dr. Cornelia Kricheldorff war früher wie Frieder Alberth bei der Augsburger Aids-Hilfe beschäftigt – wurden Programme an der Nationalen Jurij-Fedkowytsch-Universität Czernowitz für AIDS-Prävention im Gebiet Czernowitz entwickelt und ein Netzwerk zur Aids-Prävention gegründet. In einem weiteren Projekt wurden Schulsozialarbeiter und Schulpsychologen für die AIDS-Prävention in einem 3-Jahres-Programm ausgebildet. Dazu wurde ein Handbuch und Unterrichtsmaterial gemeinsam entwickelt.

Außerdem konnte der Verein auch direkte humanitäre Hilfe leisten: wie seit Jahren werden Spenden an das Straßenkinderprojekt „Weg nach Hause“ in Odessa weiter gegeben und mit einer Großspende konnte ein Sonografiegerät für die Tuberkulose-Klinik in Czernowitz vor einigen Wochen überreicht werden. Viele Aids-Kranke sterben in den Tuberkulose-Kliniken da fast 50 % auch eine TB-Infektion haben.
Der Verein bringt großes Engagement auf um den Kollegen vor Ort Ausbildung und Qualifizierung zu geben. Arbeit gibt es genügend und durch die jahrelangen Aktivitäten des Vereins bestehen hervorragende Kontakte zu staatlichen und nicht-staatlichen Organisationen. Dadurch ist gewährleistet, dass die Hilfe nicht nur ankommt, sondern auch dem Bedarf tatsächlich entspricht.

Connect plus arbeitet ausschließlich mit Projekten. Dies erfordert immer wieder viel Vorleistung von den Aktivisten in Deutschland und in der Ukraine. Bedauerlicherweise wurde das Programm des Gesundheitsministeriums ab 2011 stark gekürzt und für den Verein werden in 2011 keine Projektmittel zur Verfügung stellen. So ist der Verein gezwungen nach neuen Finanziers zu suchen, damit die erfolgreiche Arbeit fortgeführt werden kann. Sollte dies nicht bald gelingen, muss der Verein seine Arbeit einstellen.

Ansprechpartner
Frieder Alberth, 86169 Augsburg, Schillstraße 151
Tel 0821-704782 oder 0151-50654359
Email: f.alberth@gmx.de

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